Ankunft in Tunis
Und nochmal steht Nordafrika auf dem Programm. Nach dem Nil ist jetzt Tunesien an der Reihe. Übernachtet hatten wir zunächst in Prag am Flughafen, weil es dort heute bereits 7:30 Uhr losging, und zwar erstmal mit Lufthansa nach Frankfurt. Zwei Stunden Umsteigezeit waren im Anschluss ganz angenehm, nicht zu kurz und auch nicht viel zu lang, und schon ging es weiter nach Tunis. Wir landeten fast pünktlich um 13 Uhr.

Begrüßt wurde ich nach der Landung und dem Einschalten des Telefons erstmal mit einer Nachricht von Lufthansa, dass eines unserer Gepäckstücke erst mit dem nächsten Flug kommt. Nicht schön, zumal wir dieses am Flughafen abholen müssen, aber besser wenn schon klar ist wo es ist, man alles online erledigen kann und nicht ewig an Gepäckband und der Gepäckermittlung wartet. Hoffentlich sehen wir den Rucksack morgen wieder. Der Rest ging relativ zügig: Einreise, restliches Gepäck holen, mit dem Shuttle zur Mietwagenstation und ab ging die erste Fahrt mitten ins Stadtzentrum. Unser Hotel, das Royal Victoria, liegt perfekt zwischen Neustadt und der historischen Medina.



Schwierig wirds da nur mit dem Parkplatz, zumal im Ramadan an einem Samstagnachmittag. Allzu ängstlich sollte man nicht fahren, um überhaupt voran zu kommen, und dann einen Parkplatz am Straßenrand zu bekommen, ist einfach nur Glückssache. Das hatten wir erstaunlicherweise nach gar nicht zu langer Suche, wenn auch einige hundert Meter weg vom Hotel. Ich lief erstmal ohne Gepäck hin, checkte ein, und es kam jemand mit zum Auto um uns den Weg zu dem Parkplatz zu weisen, welches mit dem Hotel zusammen arbeitet. Ist alles etwas umständlich, war aber letztendlich kein Problem und der Kleine hatte etwas Zeit zum verspäteten Mittagsschlaf im Auto. Nach kurzer Pause im Zimmer gings nochmal für ein paar Minuten in die Stadt. Wir beließen es aber bei einem kurzen Supermarkteinkauf, einigen Metern entlang einer moderneren Hauptstraße und einer Runde durch die Souks der Medina.



Den Rest des Nachmittags verbrachten wir auf dem Platz am Bab al-Bhar, einem früheren Stadttor und auf unserem kleinen Balkon, von welchem aus wir auch genau diesen überblicken.

