Auf Kreuzfahrt
Heute hatten wir nicht mehr viel Zeit in Assuan, denn gegen 10:30 Uhr wurden wir zu unserer dreinächtigen Nilkreuzfahrt nach Luxor bzw. Esna abgeholt. In der verbleibenden Zeit spazierten wir nochmal den Nil entlang bis in die Feryal Gardens und zurück.



Relativ pünktlich wurden wir anschließend abgeholt und zum wenige Kilometer nördlich der Stadt gelegenen Anlegeplatz der Dahabeyas gebracht. Anstatt für ein großes Schiff, hatten wir uns für die kleine Variante in Form eines komfortablen, zweimastigen Segelschiffs entschieden. Von den insgesamt 25 Passagieren waren wir als erste an Bord und konnten auch zügig unsere Suite beziehen – ein relativ geräumiges Zimmer mit bodentiefen Fenstern und französichem Balkon. Danach hieß es erstmal warten und weiter warten, denn aus irgendeinem Grund verzögerte sich die Anreise eines Teils der Gäste. Zwischenzeitlich gab es gegen 14:30 Uhr dann doch erstmal Mittagessen und wir warteten danach weiter. Zumindest verpassten wir nicht viel, denn für heute war sowieso kein Programm mehr geplant. Außerdem ließ es sich in den verschiedenen Aufenthaltsbereichen des Bootes ganz gut aushalten. Und ein Zweijähriger hält einen mit seinen Erkundungsgängen ja sowieso auf Trab.



Gegen 16:15 Uhr ging es schließlich endlich los und die Dahabeya legte ab. Auch wenn wir nicht aus eigener Kraft segelten (der Wind weht in der Regel in die Gegenrichtung), sondern von einem Schlepper gezogen wurden, war es ein sehr angenehmes, ruhiges Dahingleiten. Leider ging eine gute Stunde später die Sonne bereits unter.




Unser Ziel des Tages, ein abgelegener Anlegeplatz nahe des Ortes Daraw, erreichten wir eine reichliche Stunde nach Sonnenuntergang in völliger Dunkelheit.