Bergoasen

Bergoasen

20. März 2026 0 Von Bandanar

Heute starteten wir nach dem Frühstück zu einer Rundfahrt zu den drei Bergoasen Chebika, Tamerza und Mides. Nach 45 Minuten Fahrt erreichten wir zuerst Chebika.

Wir nähern uns den Bergen

Zwischen beeindruckender Felslandschaft entspringt hier aus einer Quelle ein kleiner Bach. Entlang dieses Wassers befindet sich ein Palmenhain, der einen schönen Kontrast zur kargen Landschaft bildet. Wir liefen in aller Ruhe einen kleinen Rundweg, zunächst zu einigen Aussichtspunkten, und dann den Bach entlang zurück.

Welch schöner, grüner Kontrast
Einen kleinen Wasserfall gibts auch
… und viele Frösche
Ein Teil des Rundwegs
Nach einer Sturzflut in den 60ern verlassenes Berberdorf

Von hier ging es in einer knappen Viertelstunde Fahrt weiter zur Grande Cascade von Tamerza, einem kleinen Wasserfall, der diesen Namen nicht wirklich verdient hat. Der kurze Spaziergang war aber trotzdem schön und es gab auch schon die erste Canyon-ähnliche Landschaft aus der Nähe zu sehen.

Aussichtspunkt von der Hauptstraße
Die Grande Cascade

Nach weiteren knapp 10 Minuten Fahrt erreichten wir die Oase bzw. den Canyon von Tamerza. Hier spazierten wir für eine halbe Stunde zunächst durch zwei Canyons, ehe uns der Weg oberhalb wieder zurück führte. Die Canyons waren zwar nicht besonders hoch, dafür zumindest der zweite aber sehr schmal und dadurch auch sehr beeindruckend.

Der erste „Canyon“ – eigentlich gibts nur eine Wand
Im zweiten Canyon
Blick von oben auf Oase und Ortschaft
Viele schöne Palmen
Ein Pfau

Nach nochmals 15 Minuten erreichten wir schließlich das letzte Ziel der Rundfahrt, die Bergoase Mides. Nur wenige hundert Meter von der algerischen Grenze entfernt, befindet sich hier der Mides Canyon, auch Grand Canyon Tunesiens genannt. Auch hier spazierten wir wieder für eine knappe Stunde oberhalb und in halber Höhe des Canyons zu verschiedenen Aussichtspunkten, durch eine Palmen- und Obstplantage und durch ein verlassenes Berberdorf.

Der Grand Canyon Tunesiens
… nochmal in die andere Richtung
Nach dem gleichen Unwetter in den 60ern verlassenes Berberdorf

Von hier fuhren wir schließlich wieder auf gleichem Weg zurück nach Touzeur, welches wir am späten Nachmittag erreichten. Da sich die drei Oasen ziemlich voneinander unterscheiden, lohnt ein Besuch aller definitiv. Überall „lauern“ natürlich auch hier Guides auf ihre Chance. Zweimal haben wir deren Dienste in Anspruch genommen. Nötig ist es aber an keinem der drei Orte. Letztendlich unterstützt man aber die lokale Bevölkerung und die 5 Euro sind dann doch zu verschmerzen.

Noch war es aber zu zeitig, um den Rest des Tages nichts mehr zu tun. Und so organisierten wir schließlich noch eine Pferdekutsche für eine ungefähr einstündige Fahrt durch die Palmenplantagen von Touzeur.

Das Taxi wartet ungeduldig
Unter Palmen
Pferd zieht Kutsche
Da will einer hoch hinaus

Inklusive eines kurzen Spaziergangs durch Obst- und Palmengärten war das ein entspannter Abschluss des Tages.

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