Die Wüste ruft
Heute begann unsere zweieinhalbtägige Kameltour. Pünktlich um neun Uhr standen am Treffpunkt drei Kamele bereit, zwei für uns, eins fürs Gepäck. Und ohne viele Worte ging es zusammen mit unserem Kamelführer los.

Die erste Etappe führte uns reichlich drei Stunden durch die Wüste. Leider zeigte sich die Sonne auch heute nicht, aber zumindest regnete es nicht und der starke Wind des Vortages hatte auch nachgelassen.



Das Ziel war zunächst ein Zeltcamp in den Dünen der Sahara.





Vor und nach dem Mittagessen war dann erst mal wieder reichlich Buddelzeit, ehe wir einen Spaziergang über einige nahegelegene Dünen unternahmen.


Am späten Nachmittag bestiegen wir dann nochmals für eine weitere fast dreistündige Tour unsere Kamele. Diese führte einige Kilometer durch die Wüste über etwas größere Dünen.



Laut Programm war auch ein Stopp für den Sonnenuntergang eingeplant. Heute machte das natürlich aber keinen Sinn. Ansonsten sahen wir uns auf der Runde einen Beduinenbrunnen an und legten eine Teepause am schnell entfachten Lagerfeuer ein.



Erstaunlich war außerdem, wie gut die Kamele, inklusive uns, die teilweise recht steilen Dünen hinauf und hinab kamen. Wir haben zwar schon einige ausgedehnte Kamelritte hinter uns, aber die gingen meist über flaches Terrain.