Nilinsel Bisaw und Edfu Tempel
Heute führte uns die erste Tour mit dem Schleppboot zur nahe gelegenen Insel und zum gleichnamigen Fischerdorf Bisaw.

Hier gab es bei einer lokalen Familie zunächst eine kurze Demonstration ägyptischer Brotbacktechniken, ehe wir auf der Terrasse Frühstück bekamen.





Im Anschluss unternahmen wir einen Spaziergang durch das Dorf, die gemischten Bananen- und Mangoplantagen der Insel, ehe wir schließlich per Ruderboot die traditionelle Art des Fischfangs beobachten konnten. Und so schnell, wie das geschrieben ist, so schnell war der Vormittag auch schon vorbei.





Über die Mittagszeit stand nun erstmal eine längere Etappe mit der Dahabeya bis zum Tempel von Edfu an. So hatten wir über zweieinhalb Stunden, um vom Liegestuhl aus in aller Ruhe das Nilufer vorbeiziehen zu sehen. Für den sehr gut erhaltenen Tempel von Edfu hatten wir anschließend knapp zwei Stunden Zeit. Wieder gabs monumentale Säulen und viele, viele typisch ägyptische Reliefs zu sehen. Irgendwie wiederholt sich für den Nichtexperten natürlich alles, aber es ist faszinierend genug um jedesmal unzählige Fotos zu machen. Wir hatten auch das Glück, dass am Nachmittag nicht zu viele andere Touristen anwesend waren. Nach Abu Simbel war das die zweitbeeindruckendste Tempelanlage, die wir auf der Reise bisher gesehen haben.











Im Anschluss stand nur noch eine weitere, längere Fahrt bis Esna auf dem Programm. Zwischendurch wurde ein kurzes Wendemanöver eingelegt und wir fuhren per Segel ein Stück in die Gegenrichtung. So bekamen wir zumindest das am Bug auch mal im gehissten Zustand zu sehen.

