Staudämme und Philae
Heute standen hauptsächlich zwei Ziele etwas weiter südlich des Zentrums auf dem Programm, die Insel Philae mit den dortigen Tempeln sowie der Assuan-Hochdamm. Entweder haben wir heute einen ehrlichen Taxifahrer erwischt, oder der Preis war für ägyptische Verhältnisse so hoch, dass er gar nicht versuchte noch mehr herauszuschlagen. Aber 17,- Euro für knapp 50 km Fahrtstrecke und insgesamt vier Stunden, fanden wir in Ordnung. Da feilsche ich dann auch nicht um zwei, drei Euro und ärgere mich später rum. Die erste Etappe führte uns zum Bootsanleger zur Insel Philae, wo natürlich auch gleich ein Boot bereit stand. Auch hier gabs ohne großes Gefeilsche einen fairen Preis und Tickets zum offiziellen Preis für die Tempelanlage hatte der Bootsfahrer auch gleich für uns parat. Das sparte uns (und ihm) die Zeit, welche wir sonst in der beachtlichen Schlange am Ticketschalter verbracht hätten.


Zu sehen gab es auf Philae einige Tempel in verschieden gutem Erhaltungszustand. Am schönsten war der Isis-Tempel, sowohl von Dimension, Reliefs und Unversehrtheit.









Von allen anderen Bauten waren eher nur noch mehr oder weniger viele Säulen oder einzelne Wände übrig. Einige waren dennoch sehr beeindruckend.


Reichlich eine Stunde verbrachten wir hier, ehe es wieder mit dem Boot zurück zum Taxi ging und wir weiter zum Assuan Hochdamm fuhren. Da Philae nahe dem alten Nilstaudamm liegt, gabs einen Fotostopp für diesen auch gleich dazu.

Am „neuen“ Assuan-Staudamm war zunächst Eintritt zu entrichten, ehe wir kurze Zeit später am Parkplatz des Denkmals für ägyptisch-sowjetische Freundschaft hielten. Klingt erstmal vielleicht nicht unbedingt zeitgemäß und alles andere als interessant, ist aber ein 74 Meter hoher Aussichtsturm, dessen Form eine Lotosblume darstellen soll. Der kostet nochmal extra Eintritt, lohnt aber auf jeden Fall, denn die Aussicht auf Staudamm, Nassersee und abfließenden Nil ist super.






Anfangs teilten wir die Aussichts“plattform“ mit mehreren Schulklassen und wurden selbst zu begehrten Fotomotiven.

Nach dem Turm stoppten wir noch kurz an einem Aussichtspunkt unten auf dem Damm, ehe es schließlich wieder zurück zum Hotel ging. Der Rest des Tages glich dem Vortag: späte Mittagspause, ausgiebig Zeit am und im Pool mit Aussicht auf den Bootsverkehr sowie Bummel durch den Basar.



