Tempel von Abu Simbel
Vom Hotel waren es nur 700 Meter bis zum Eingang des Tempelgeländes von Abu Simbel. Perfekt gelegen also, um ohne größere Anstrengungen vor den Besuchermassen da zu sein – dachten wir. Kurz nach Sonnenaufgang (6:30 Uhr) waren wir am Eingang und kurz darauf an den beiden Tempeln – zusammen mit Busladungen von Touristen, die anscheinend Mitten in der Nacht in Assuan aufgebrochen sind.

Als erstes nahmen wir uns den großen Tempel des Ramses II. vor. Das Schlangestehen zum Einlass war erträglich, immerhin konnte man die ganze Zeit das riesige Portal mit den imposanten Statuen ansehen.




Im Tempel herrschte ziemliches Gedränge, aber das ein oder andere Fleckchen zum innehalten und Reliefs betrachten fand sich dennoch. Einige Seitengänge waren sogar relativ touristenfrei. Zu sehen gabs beeindruckende Statuen und unzählige Reliefs welche sämtliche Wände verzierten.










Als nächstes kam der kleinere Tempel der Nofretete an die Reihe: wieder anstehen, zunächst wieder Gedränge im Inneren und wieder beeindruckende Säulen und Wandreliefs.








Nach einigen Minuten nahm die Besucherzahl plötzlich spürbar ab. Anscheinend war bereits Aufbruchszeit für die ersten Bustouren. Das nutzten wir, für einen zweiten Besuch des großen Tempels, in welchem nun auch deutlich weniger los war. Kurze Zeit später gabs aber schon wieder das Bild vom Beginn und eine Tourgruppe reihte sich an die nächste. Aber egal, mit wie vielen Besuchern man sich die Tempel auch teilen muss, sie sind sowohl von innen als auch von außen auf jeden Fall beeindruckend.



Kurz vor 10 Uhr waren wir schließlich wieder zurück im Hotel, gingen erstmal zum Frühstück und brachen eine reichliche halbe Stunde später wieder auf. Unser nächstes Ziel war Assuan, welches wir gegen 14:30 Uhr erreichten.

Unser erster Weg führte zum Hotelpool, welcher für unseren Geschmack zu dieser Jahreszeit dann allerdings doch zu kalt war. Dafür entschädigte die Aussicht von der Poolterrasse auf den Nil und den wuseligen Bootsverkehr aus Feluken, Motorbooten und Kreuzfahrtschiffen.


Zum Sonnenuntergang sind wir schließlich noch den Nil entlang zum Feryal Garden, einem kleinen Park, spaziert. Von hier gab es eine super Aussicht auf den Fluss, sowohl mit als auch gegen die Sonne.




