Windiges Djerba
Als wir uns heute morgen zum Strand aufmachten, wurde ich vom nächsten Kuriosum überrascht. Einfach an der Handtuchausgabe vorbeigehen und sich welche für Pool und Strand geben lassen, ist hier nicht. Zuerst muss man sich an der Rezeption Handtuchkarten holen, welche aufs Zimmer registriert werden. Diese kann man dann an der Ausgabe gegen Handtücher tauschen. Das geht allerdings nur von 9 bis 12 Uhr. Der Rücktausch ist dann zwischen 16 und 19 Uhr möglich – so ein Schwachsinn. Auf meine Frage warum das so umständlich ist und ob wir jetzt eine Viertelstunde warten müssen (es war 8:45 Uhr), verschwand der Rezeptionist genervt nach hinten und brachte mir von dort direkt Handtücher. Den gesamten Vormittag verbrachten wir anschließend an einem windgeschützten Ort am Strand. Auch wenn es eigentlich gar nicht so kalt war, nachdem sich die Wolken verzogen hatten, der Wind machte es extrem ungemütlich. Es stand aber sowieso nur Buddeln auf dem Plan, denn zum Baden ist auch das Wasser noch viel zu kalt.



Die Mittagspause nutzte ich zum Reifenwechsel. Seit Mos Espa haben wir ja das ein Zoll kleinere Ersatzrad drauf. Die Ursache, warum ein Rad Luft verloren hatte, war ein Metallstück, was da wahrscheinlich schon bei Mietwagenübernahme drin steckte. Den Reifen hatte ich auch schon, während wir mit dem Kamel in der Wüste waren, für drei Euro reparieren lassen. Nur hatte ich es bisher noch nicht zurück getauscht, was so langsam mal Zeit wurde. Frisch bereift fuhren wir am Nachmittag nach Houmt Souk, der Inselhauptstadt. Wir sahen uns zunächst die am Meer gelegene Festung von außen an, da freitags geschlossen, und spazierten weiter zum Hafen.



Im Anschluss fuhren wir noch zum Souk ins Zentrum. Im Gegensatz zu den vorherigen Städten gibts hier fast nur Souvenirläden. Wir haben unser Bestes gegeben, aber einfach nichts gefunden.







Auf dem Rückweg zum Hotel stoppten wir noch an der Ras el Rmal Halbinsel.

Den geplanten längeren Strandspaziergang kürzten wir letztendlich aber aufgrund des Windes ab und verbrachten lieber noch etwas Zeit im Innenpool. Warum dieser in der Wintersaison, wenn Außenpool und Meer nicht zum Baden geeignet sind, exakt pünktlich um 18 Uhr schließen muss, wird wohl auch ein Geheimnis des Hotelmanagements bleiben.