Jakarta
Für heute hatten wir einen Tag Puffer in Jakarta eingeplant. Etwas Akklimatisation für den Kleinen (und vielleicht auch uns ;)) kann ja nicht schaden, ehe es direkt in den Regenwald von Borneo weiter geht. Ganz ungenutzt wollten wir den Tag aber dann auch nicht lassen und so unternahmen wir eine geführte, halbtägige Tour in die Innenstadt. Pünktlich halb neun wurden wir hierzu abgeholt. Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel, den alten Hafen der Stadt, wo die noch immer genutzten, teils hundert Jahre alten Holzboote be- und entladen werden. Zum heutigen Sonntag war hier allerdings nicht allzu viel los.



Weiter ging es von hier zur großen Kathedrale und zur Unabhängigkeits-Moschee. Letztere soll mit einer Kapazität von bis zu 200000 Betenden (innen+außen) die drittgrößte der Welt sein.






Nach einer kurzen Tour durchs Innere fuhren wir weiter zum Unabhängigkeitsplatz. Aufgrund der zu langen Wartezeit am Fahrstuhl, beließen wir es aber am Monument mit einem Besuch der unteren Etagen. Wahrscheinlich war es mittlerweile sowieso schon zu diesig für eine gute Aussicht von oben.



Weiter ging es, an der Willkommensstatue vorbei, durch Chinatown bis in die durch die holländische Kolonialzeit geprägte Altstadt Jakartas.




Hier liefen wir noch etwas umher, ehe wir schließlich wieder zurück zum Hotel fuhren. Für einen Einblick in Indonesiens Hauptstadt war die kurze Tour genau richtig. Wahrscheinlich gibt es aber auch nicht viel mehr, was man unbedingt gesehen haben muss. Den Rest des Nachmittags blieben wir am Hotelpool – davon musste besonders unser kleinster Mitreisender nicht lange überzeugt werden.
