Ein weiterer Tag im Tangkoko
Unseren letzten Tag im Tangkoko Nationalpark verbrachten wir wieder mit Tiersuche. Dass heißt, wir begannen diesen erneut mit einer Trekkingtour am Morgen, wie bereits zwei Tage zuvor. Und wir waren wieder erfolgreich. Neben den Schopfmakaken und Kuskus gab es auch diesmal wieder verschiedene Vögel, einen Waran, eine Flugechse und verschiedene Fledermäuse zu sehen.















Außerdem entdeckten wir einen Koboldmaki, der im Eingang seiner Höhle dem Tagesschlaf nachging, und somit recht gut zu sehen war.

Ein weiteres Highlight war eine große Python, welche in einem hohlen Baum ihr Gelege behütete.

Am Nachmittag unternahmen wir etwas, was mit einem knapp Zweijährigen vielleicht nicht ganz naheliegend ist, aber hier ganz gut funktionierte: birdwatching. Wir fuhren dabei mit dem Auto zu verschiedenen Ausgangspunkten für mehr oder weniger kurze Spaziergänge an Stellen, wo es mit etwas Glück spezielle Vögel zu sehen gibt. Am ersten Stop führte uns eine Wanderung in einen für uns neuen Abschnitt des Nationalparks. Das Ziel hier war der Dschungelzwergfischer, den wir auch tatsächlich fanden.

Am zweiten Halt ging es auf einen Aussichtspunkt hinauf, von welchem sich ein herrliches Panorama über den Tangkoko Nationalpark bot. Außerdem konnte man von hier sehr gut verschiedene Vögel ober- oder innerhalb der Baumkronen beobachten, wenn auch nur in einiger Entfernung.





Der dritte Stop war ein kleiner Stausee, wo wir verschiedene Reiher, Enten und einen Adler entdeckten. Beim letzten Halt war die Sonne bereits untergegangen, was genau so sein sollte, denn hier warteten wir geduldig auf eine Eule, was letztendlich auch gelang.
