Strand und Mangroven
Da der Tangkoko Nationalpark direkt am Meer liegt, genau genommen an der Molukkensee, widmeten wir den heutigen Tag mal dem Wasser. Eigentlich hätten wir ausschlafen können, aber unser mitreisender Weckdienst wollte auch heute kurz vor sechs damit beginnen, die Welt zu entdecken. Wir ließen uns allerdings etwas Zeit mit dem Frühstück, packten Strandsachen zusammen und machten uns „erst“ kurz nach 8 Uhr auf den Weg zum an den Ort angrenzenden schwarzsandigen Strand. Wir waren keine fünf Minuten unterwegs, als uns ein Auto der Lodge entgegenkam. Die Fahrerin fragte nach unseren Ziel und schwupps, saßen wir im Auto, was uns weitere, schweißtreibende Minuten Fußmarsch ersparte. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit, um uns lieber an einen etwas weiter entfernten hellen Strand bringen zu lassen. Und hier verbrachten wir den gesamten Vormittag, ehe wir um zwölf auch wieder abgeholt wurden. Weitere Strandbesucher gab es die gesamte Zeit keine.


Das Nachmittagsprogramm begann 14 Uhr. Heute hatten wir uns für eine Bootstour entschieden. Diese führte zunächst an verschiedenen Stränden und interessanten Felsformationen die Küste entlang bis in einen Mangrovenwald.






Hier stand zumindest etwas Tierbeobachtung auf dem Programm. Das Ziel waren verschiedene Kingfisher Arten, von welchen wir drei zu Gesicht bekamen.








Im Anschluss legten wir noch einen kurzen Schnorchelstop an einer Insel ein. Die Korallen hier, machten zum Großteil noch einen sehr gesunden Eindruck. Allerdings gabs relativ wenige, eher kleinere Fische zu sehen.



Besonderes Glück hatten wir mit dem Wetter. Um uns herum türmten sich düstere Wolken auf und es regnete heftig. Wir bekamen davon nur ein klein wenig Nieselregen ab.