Von Pirna zum Waterberg in 25 Stunden
Diesmal ging es ungewohnterweise mit der Taxi zum Flughafen Dresden. Aber die Parkgebühr für sechs Wochen war einfach zu viel und die ÖPNV Anbindung von uns etwas umständlich. Zweieinhalb Stunden vor geplantem Abflug, also viel viel viel zu zeitig waren wir am Flughafen Dresden.

In der gesamten Zeit gab es genau eine Landung zu sehen, und zwar die von unserem Flugzeug, und das auch noch reichlich eine Stunde zu spät. Mit dieser Verspätung starteten wir schließlich auch nach Frankfurt und so wurden dort aus komfortablen zwei Stunden Umsteigezeit nur noch 40 Minuten bis Ende des Boardings unseres Anschlussflugs nach Namibia.

Da wir noch durch Pass- und Sicherheitskontrolle mussten, wurde das eine schweißtreibende Angelegenheit. Glücklicherweise war in unserem Abflugbereich extrem wenig los, und wir kamen genau rechtzeitig zum Einstieg an. Der Flug startete pünktlich und wir landeten, da ein Unwetter umflogen werden musste, nur etwas nach geplanter Zeit in Windhuk. Zum Flug gibts nichts zu berichten, Langstrecke Econonomy über Nacht halt – wenn es vorbei ist, ist man froh.

Die Einreise war seeehr langwierig. Nachdem wir eine Stunde in der Schlange standen und dabei ungefähr die Hälfte hinter uns hatten, wurden wir Dank des Kleinen nach vorn gewunken. Das Gute an einer langen Einreiseprozedur ist, dass man danach nicht mehr aufs Gepäck warten muss. Das stand schon vollzählig bereit, ein Fahrer von der Autovermietung wartete auch auf uns und so ging es zügig weiter zum Autodepot von Bushlore in Windhuk.

Die Übergabe inklusive aller Erklärungen (und da gibts so Einiges beim gebuchten Hilux-Camper) dauerte nochmal zwei Stunden. Gegen halb zwei war dann schließlich auch vollgetankt, kleinere erste Einkäufe erledigt und der Roadtrip konnte beginnen. Heute ging es noch bis zum knapp 300 km entfernten Waterberg. Für diese, größtenteils auf schnurgeradem Asphalt verlaufende Strecke brauchen wir drei Stunden.



Danach erreichten wir unsere erste Unterkunft, die Waterberg Valley Lodge. In der ersten Nacht hatten wir noch keine Lust auf Camping.

Der Bungalow war schnell bezogen und so war sogar noch Zeit für eine kleine Wanderung am Fuße des Tafelbergs.

