Weiter nach Norden
Den Großteil des Vormittags verbrachten wir zu Fuß am Fuß des Waterbergs. Von der benachbarten Wilderness Lodge aus, unternahmen wir einen gemütlichen 2,5 km Rundweg zu einer Quelle. Auf eine Besteigung des Bergs hatten wir nicht so wirklich Lust und auch nicht ausreichend Zeit.






Aber der Berg ist von unten auch beeindruckend, der Weg war größtenteils schattig und einige Tiere bekamen wir auch schon zu Gesicht.


Unsere näheren Verwandten trafen wir dann aber eher in der Lodge, als in der Wildnis an.


Vom Waterberg ging es zunächst wieder zurück zur Hauptstraße und weiter Richtung Norden bis Otjiwarongo. In dieser Kleinstadt erledigten wir unseren ersten Großeinkauf für die folgenden Campingnächte, machten unseren 160 Liter Dieseltank nochmal randvoll und weiter ging es bis zum Etoscha Nationalpark. Gegen 16 Uhr erreichten wir den Parkeingang und erledigten hier sowie 20 km weiter im Okaukuejo Camp allerlei Formalitäten. Die großen Bücher, in welche man sich eintragen muss, wurden noch immer nicht von einer digitalen Alternative ersetzt. Im Anschluss bezogen wir unsere Campsite, bauten das Auto auf und drehten eine kleine Runde durch Okaukuejo.



Am Wasserloch war außer einer Zebraherde nichts los, und so beschlossen wir erstmal, erstmals unser Campingequipment zu testen und machten Abendessen.
Danach hatten wir aber noch eine Verabredung, wie auch vor 15 Jahre an gleicher Stelle schon: nämlich wieder am Wasserloch des Camps. Gegen 20 Uhr kommen hier tagtäglich Spitzmaulnashörner zum trinken. Und nachdem sich die zuerst anwesende Elefantenherde verzogen hatte, wurden wir auch heute nicht enttäuscht. Zuerst kam ein Nashorn mit Jungtier und etwas später gesellte sich noch ein Drittes dazu.



Kurz nach acht zogen alle ihrer Wege und auch wir verabschiedeten uns zum Auto.
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