Es regnet, es regnet…
Heute verließen wir Tunis auf dem Trans African Highway 1. Bei dem Namen bekommt man doch gleich Lust auf mehr. Allerdings brachen wir nicht zur Afrikadurchquerung auf, sondern erstmal nur bis zum eine Stunde entfernten Hammamet an der Ostküste – und der Regen folgte uns. Teilweise schüttete es wie aus Eimern und 12 Grad auf dem Autothermometer waren auch nicht gerade einladend.

In Hammamet angekommen, warteten wir die größten Schauer ab und liefen im Anschluss zunächst etwas am Meer entlang, ehe es zum Pfützenspringen in die Medina ging.




Zum Abschluss statteten wir noch dem alten Fort einen Besuch ab.





Von Hammamet aus fuhren wir wieder ins Landesinnere Richtung Süden. Die Landschaft wurde flacher und viele Olivenbäume umgaben uns im Nieselregen. Zumindest kletterte das Thermometer nun bis auf 18 Grad. Nach reichlich 1,5 Stunden erreichten wir schließlich gegen 13 Uhr das Hotel Continental in Kairouan. Nach einer gar nicht so kurzen Pause auf dem kleinen Spielplatz des Hotels, statteten wir einigen Sehenswürdigkeiten der Stadt den ersten Besuch ab. Der erste Weg führte uns zum reich verzierten Sidi Sahbi Mausoleum, welches zusammen mit einer Moschee und einer Madrasa einen Komplex bildet.





Von hier ging es weiter zur Hauptattraktion der Stadt, der großen Moschee von Kairouan. Das Minarett ist tatsächlich ziemlich gewaltig und die Mauern sehen eher aus wie die einer Festung. Insgesamt war es um die Moschee herum ziemlich menschenleer und für einen Besuch des Innenhofs war es öffnungszeitbedingt schon zu spät. Da kommen wir morgen nochmal wieder.


Im Anschluss spazierten wir noch eine Runde durch die Medina der Stadt. In der Straße der Schuhhändler und -macher war noch einiges los, ansonsten waren die Geschäfte der Souks bis auf wenige Ausnahmen allerdings schon geschlossen. Aber auch das stand eigentlich sowieso erst für morgen auf dem Programm.






Man merkt außerdem, dass Kairouan deutlich touristischer ist, als Tunis. Zwar sind nur unwesentlich mehr Touristen zu sehen, aber selbsternannte Guides und Typen die einen in irgendein Geschäft lotsen wollen, quatschen einen deutlich häufiger an. Wir sind ja aber aktuell noch ägyptenerprobt. Im Anschluss fuhren wir wieder zurück zum Hotel. Direkt gegenüber befindet sich das historische Wasserreservoir der Stadt. Da die Aussichtsterrasse allerdings gerade geschlossen ist, gibts davon nicht viel zu sehen.