Letzter Tag in Kalimantan

Letzter Tag in Kalimantan

18. September 2025 0 Von Bandanar

Heute war unser letzter Tag in Kalimantan, ehe unser nächtlicher, flugzeitmäßig sehr suboptimaler Inselwechsel vom Osten Kalimantans ins Zentrum Westpapuas anstand. Die Verbindung besteht (noch sind wir mittendrin) zunächst aus einem knapp zweistündigen, abendlichen Rückflug nach Jakarta, einem fünfstündigen Übernachtflug von dort nach Jayapura und schließlich dem einstündigen Hopser von da nach Wamena, wo wir gegen zehn Uhr morgens ankommen sollen.

Ehe wir jedoch Samboja Lestari verließen, verabschiedeten wir uns trotz des verregneten Morgens nochmal von den Orang Utans, indem wir ein letztes Mal bei der morgendlichen Fütterung zu sahen.

Der täglich gleiche Gang zum Buffet
Heute gibts Melone
Hallo!

In der Lodge staubte der Kleine anschließend beim Check-out mal wieder ein Kuscheltier ab. Diesmal wars natürlich ein kleiner Orang Utan, im Sheraton war es ein Flugzeug. Wenn das so weiter geht, wird es mit der Gepäckkapazität knapp. Da unser Flug nach Jakarta erst am Abend ging, hatten wir für einen geringen Aufpreis zum reinen Flughafentransfer den Fahrer für den gesamten Tag angeheuert, um uns etwas in Balikpapan umher fahren zu lassen. Zu sehen gibt es in der Stadt aber nicht wirklich viel. Begonnen haben wir auf einem Souvenirmarkt, wo uns aber beim besten Willen nichts gefiel. Zumindest waren die Händler nicht aufdringlich.

Souvenirmarkt

Weiter ging es mit dem Besuch eines lokalen Lebensmittelmarkts. Die üblichen Obst-, Gemüse- und Gewürzstände sehen wir uns immer ganz gern an. Den Fleischbereich haben wir diesmal ausgelassen. Vereinzelte Geflügelstände und der umgebende „Duft“ aus den dahinter liegenden Gassen hat uns ausgereicht.

Bananen
Gemüse
Sicherlich ganz frisch

Weiter ging es von hier zum Kemala Beach. Von einem indonesischen Stadtstrand haben wir nichts erwartet, so schlecht war er aber gar nicht. Klar liegt hier angespülter Müll herum und die Aussicht auf Raffinerietürme und Kohleschiffe ist auch nicht unbedingt idyllisch. Aber der Strand war breit, der Sand super fein und das Wasser warm. So ließ es sich eine Weile aushalten.

Kemala Beach

Zum Abschluss fuhren wir noch in ein nahezu weltweit austauschbares Shopping Center. Das beste war hier eigentlich der Spielbereich für den Kleinen und die Klimatisierung. Zuvor war es den gesamten Tag drückend heiß.

Teil des eWalk Shopping Center
Im Shopping Center

Wirkliche weitere Sehenswürdigkeiten hat die Stadt nicht zu bieten. Einige Moscheen knipsten wir noch im Vorbeifahren und wir wurden zufällig zweimal Zeuge der nicht endenden Arbeiterströme von und zur riesigen Raffinerie vor und nach der Mittagspause.

Eine Moschee
… und noch eine

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die zahlreichen Reaktionen, welche der Kleine bei vielen Indonesiern verursacht. Da wird fleißig „Hallo“ gerufen, gewunken, high-five gemacht, angefasst und teilweise besteht der Wunsch nach (Gruppen)fotos.

Am Flughafen lief dann alles ziemlich zügig, jedoch starteten wir mit einer knappen Stunde Verspätung nach Jakarta. Da wir jedoch ausreichend Umsteigezeit hatten, war das kein Problem. Aktuell langweilen wir uns am Gate in Jakarta für den Weiterflug.

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